Vier Wochen. Zwanzig Arbeitstage. Am Montag der ersten Woche stand die erste Brettsperrholzwand auf der Bodenplatte, heute steht das RAN in dem Zustand, in dem wir unsere Häuser an unsere Kundinnen und Kunden übergeben: Fassade geschlossen, Dach dicht, PV-Anlage auf dem Dach, Fußbodenheizung verlegt, Böden fertig, Elektro bis zur letzten Steckdose montiert. Was ab jetzt passiert, ist beim Kundenhaus Sache der Bewohner – beim Musterhaus übernehmen wir das selbst.









Die Fassade ist frei
Das Gerüst ist weg, und das Haus zeigt zum ersten Mal, wie es gedacht war. Der untere Kubus trägt eine horizontale Holzfassade in vorvergrautem Kieselgrau – ein Ton, der sich über die Jahre kaum verändert, weil die Bewitterung schon eingearbeitet ist. Der obere Kubus setzt den Kontrast: dunkelgrüne Fassadenpaneele mit horizontaler Fugenteilung, bündig, ohne sichtbare Unterkonstruktion. Zwei Materialien, zwei Farben, ein Haus. Der auskragende Kubus über dem Eingang wirkt jetzt, mit geschlossener Fassade, noch klarer als in den Zeichnungen.
Die Attika ist umlaufend mit Blech abgedeckt, die Fallrohre sitzen, der Sockel ist dunkel abgesetzt. Von oben sieht man die PV-Module in ihrer endgültigen Anordnung: ballastiert auf dem Flachdach, keine Durchdringung der Dachhaut.
Die Terrasse wird gebaut
Vor den bodentiefen Fenstern entsteht die Terrasse – 52 Quadratmeter, die zum RAN dazugehören. Die Dielen liegen auf einer Aluminium-Unterkonstruktion mit höhenverstellbaren Stelzlagern. Das hat zwei Vorteile: Die Terrasse kann exakt ins Niveau gebracht werden, und darunter bleibt alles belüftet und zugänglich. Wasser läuft ab, Holz bleibt trocken. Daneben werden die Außenanlagen modelliert: Die Randsteine sind gesetzt, das Erdreich ist eingeebnet, die Zufahrt ist geschottert.
Innen: Farbe, Lehm und Möbel nach Maß
Der Lehmputz im Obergeschoss ist getrocknet. Was vor zwei Wochen noch feucht und fleckig aussah, ist jetzt eine gleichmäßige, samtige Fläche in warmem Terrakotta. Lehm verändert sich beim Trocknen – er wird heller, ruhiger, und die Oberfläche bekommt diese leicht wolkige Tiefe, die kein Anstrich hinbekommt. Wer am 31. Oktober die Hand an diese Wand legt, wird den Unterschied zur Holzwand daneben spüren: kühler, weicher, leicht rau.
In einem weiteren Raum zeigen wir, was Farbe mit Sichtholz macht: Die Wände sind in einem tiefen Bordeaux gestrichen, die Brettsperrholzdecke bleibt natur. Das Holz an der Decke wirkt dadurch heller und wärmer, der Raum bekommt Tiefe. Unsere Inneneinrichterin ist inzwischen fast täglich im Haus und richtet Raum für Raum ein.
Die ersten Möbel sind da: Schrankkorpusse vom Schreiner, nummeriert und raumweise beschriftet, warten auf die Montage. Im Bad hängt der Badheizkörper, daneben klebt die Werkzeichnung des Waschtischmöbels an der Wand – Schnitte, Maße, Einbausituation. So sieht Einrichtung aus, bevor sie fertig ist: Papier an der Wand und Kartons auf dem Boden.
Die Fassadenwand steht
Draußen haben wir eine Musterwand fertiggestellt, an der alle verfügbaren Holzfassaden nebeneinander zu sehen sind – Lärche, Douglasie, Fichte, sägerau und gehobelt, natur und vorvergraut. Fassade wählt man nicht aus dem Katalog. Man stellt sich davor, sieht, wie das Licht darauf fällt, und entscheidet.
Was jetzt kommt
Ab heute geht es in die Detailarbeit: Möbelmontage, Leuchten, Vorhänge, Außenanlagen, die letzten Handgriffe. Am 30. Oktober eröffnen wir das Musterhaus mit geladenen Gästen, am 31. Oktober ist Tag der offenen Tür – für alle, Eintritt frei.
Alle Informationen zur Eröffnung und zur Terminbuchung finden Sie unter norvik-homes.com/musterhaus.
Wir freuen uns, wenn Sie am 31. Oktober dabei sind. Alle Informationen zur Eröffnung und zur Terminbuchung finden Sie unter: