Tag 6: Die unsichtbaren Wochen beginnen

Woche zwei hat begonnen – und mit ihr die Arbeiten, die man später täglich benutzt und nie wieder sieht.

Der Elektriker war gestern den ganzen Tag im Haus. Was auf den Fotos aussieht wie Löcher in einer schönen Wand, ist präzise Handarbeit: Die Gerätedosen werden direkt ins Brettsperrholz gefräst – Schalter, Steckdosen, Deckenauslässe, jede Bohrung exakt nach Plan. Hier zeigt sich ein stiller Vorteil des Massivholzbaus: kein kein Verputzen, kein Spachteln, kein Trocknen. Im Mauerwerksbau bedeutet Elektroinstallation Staub, Mörtel und Wartezeit – im CLT ist die Dose gefräst, das Kabel gezogen, fertig. Deshalb muss die Planung vorher sitzen, denn was ins Sichtholz gefräst ist, bleibt. Die Leitungen selbst laufen unsichtbar hinter dem Fußbodenaufbau, und im Verteilerbereich bündelt sich gerade alles, was das Haus später versorgt – Strom, Daten, Reserveleitungen. Auch das Material für die Sanitärinstallation steht schon bereit.

Außen wurden parallel die letzten Holzfaserdämmplatten gesetzt. Jede Plattenfuge ist geschlossen, jede Platte mit Tellerdübeln im Massivholz verankert. Die Dämmebene ist damit komplett – und heute startet die Fassade.

Und zwei Besuche, die für später wichtig sind: Unsere Inneneinrichterin hat weitere Details am Objekt besprochen – diesmal kniend mit dem Elektriker über den Plänen, dort, wo die Entscheidungen hingehören. Und der Treppenbauer hat das letzte Aufmaß genommen. Erst jetzt, am fertigen Rohbau, werden die Maße für die Massivholztreppe endgültig – sie geht damit in die Produktion und wird in wenigen Tagen eingebaut.

Am 31. Oktober können Sie durch all das hindurchgehen – dann ist Eröffnung. Persönliche Besichtigungstermine gibt es bereits auf unserer Musterhaus-Seite.